Doch irgendwann müssen wir auch mal wieder aufhören, und so rücke ich ein Stück von ihm weg, seufze und sage : "Ich muss heim, meine Mum weiß garnicht, wo ich bin.."
Er nickt und zieht mich weiter bis zum Park-Ausgang. Zum Glück habe ich die Adresse unseres neuen Hauses in mein Handy eingespeichert, sonst wär ich niemals wieder heimgekommen, weil Berlin einfach so riesig ist!
Als wir vor der Bruchbude stehen, streicht mir Raphael die Haare aus dem Gesicht, gibt mir einen Kuss auf den Mund und flüstert: "Schlaf gut mein Engel."
Schon ist er verschwunden und ich stehe alleine im Dunkel. Ich atme tief durch, taste mich vor zur Tür und klopfe zaghaft. Nach einiger Zeit wird die Tür aufgerissen, Torben schaut mich grimmig an und blafft: "Na, kommt die feine Dame auch mal wieder heim?!"
Ich schubse ihn zur Seite und renne in mein Zimmer. Dort liegt meine kleine Schwester schon auf einer Matratze auf dem Boden. Wir müssen uns das Zimmer teilen, weil das Haus nicht groß genug für uns alle ist.
Als ich reinkomme, schreckt sie auf und murmelt. "Marie, wo warst du?" Ich mache: "Pschhhht." und sage ihr, sie soll weiterschlafen. Leise gehe ich ins Bad, um mich abzuschminken und für die Nacht zu richten, als aus Raphaels Pulli ein Zettel fällt..
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