Tuesday, December 6, 2011

Kapitel 11 :)

Um kurz vor fünf am nächsten Tag bin ich fertig mich zu richten. Ich habe meine Lieblingsjeans und ein verspieltes Empire-Top angezogen, dazu sind meine Haare zu einem lockeren Dutt hochgesteckt. Ich finde, dass ich ganz akzeptabel aussehe. Eigentlich wollte ich meine nudefarbenen Pumps anziehen, aber bei der Aktion, die ich vorhabe, wären Absätze, die höher als 2 Zentimeter sind, lebensmüde.
Endlich gibt mein Handy einen Ton von sich. Die Sms ist von Raphael.


Stehe vor deiner Haustür. Wo bist du? ;*


Okay, er ist da. Los geht's! Ich hole tief Luft, öffne das Fenster und schaue hinaus. Oh mein Gott, ist das tief. 
Warum muss mein Zimmer auch im ersten Stock sein?! Ich setze einen Fuß auf das Fensterbrett, zieh den anderen nach und schwanke. Ganz ruhig, Marie. Ich umfasse die Regenrinne und lasse mich ein Stück hinuntergleiten. Es funktioniert!
Ich rutsche noch ein Stück weit hinunter, bevor ich plötzlich ruckartig stoppe. Ich komme nicht weiter. Ich schaue hoch und bemerke, dass meine Kette an einem herausstehenden Nagel hängengeblieben ist. "Scheiße.", murmle ich und versuche mich loszureißen. Doch die Kette hängt fest.
"Verdammt!", fluche ich laut. Ich versuche mit einer Hand meine Kette loszumachen, doch dabei verliere ich das Gleichgewicht.
Ich schreie und fasse nach der Regenrinne, doch es ist zu spät. Meine Füße verlieren den Halt und ich rutsche ab.




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Bei 600 Klicks geht's weiter <3

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