Er grinst schmierig, legt seine Hände um meine Taille und zieht mich an sich. Ich versuche mich loszureißen, doch seine Hände sind wie Schraubstöcke. Er beugt sich zu mir runter und versucht mich zu küssen. Ich schreie und trete ihm gegen das Schienbein. Er stöhnt vor Schmerz auf und lässt mich dadurch für einen kurzen Moment los. Ich befreie mich aus seinem Griff und renne in mein Zimmer. Hier traut er sich bestimmt nicht reinzukommen, wenn Bella neben mir liegt. Und ich behalte recht. Er lässt sich die ganze Nacht nicht mehr blicken.
Als ich am nächsten Morgen zum Frühstück komme. Erwartet mich meine Mum schon mit strengen Blick, während Torben ein selbstgefälliges Lächeln im Gesicht hat. Ich zögere bevor ich mich hinsetze. Ich schaue meine Mum an, lasse mich auf den Stuhl sinken und warte.
"Torben hat mir erzählt, was gestern passiert ist.", beginnt sie.
Ich runzele die Stirn. Was, er hat ihr erzählt, dass er mich angefasst hat?
"Schatz, wenn du schlecht drauf bist, rede doch mit jemandem darüber. Aber du musst Torben doch nicht verletzen!" Sie schaut ihn an, und plötzlich hat er einen ganz unschuldigen Gesichtsausdruck und senkt den Blick. Meine Mutter schaut mich vorwurfsvoll an und ich frage entgeistert: "WAS?"
Der Blick meiner Mum verdunkelt sich. "Soso, das erklärt einiges. Du warst wohl auch noch besoffen, als du es getan hast, oder?!"
Ich wende mich an Torben: "Was zur Hölle hast du ihr erzählt?"
Er blinzelt und sagt: "Nur die Wahrheit. Dass ich dir gestern Gute Nacht sagen wollte, und du mir ein Glas an den Kopf geworfen hast." Er hebt seine Haare an und grinst spöttisch, als er auf eine große Beule auf seiner Stirn zeigt. "Oder weißt du es vielleicht gar nicht mehr?"
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