"Und.. was genau ist eigentlich gestern Nacht passiert?", fragt Ariana, also erzähle ihr ihr die ganze Geschichte. Im Nachhinein ist es eigentlich ganz schön lustig. Gerade als ich bei der Stelle bin, an der ich im Türrahmen stand und Ana's nackten Eltern erklärt habe, dass ich eigentlich das Klo suche, bricht sie in schallendes Gelächter aus. Ich schaue mich peinlich berührt um, doch niemand scheint sich gestört zu fühlen. Als lache ich leise mit. Nach einiger Zeit kichert sie nur noch und schon bald verebbt ihre Lachsalve. Ich erhebe die Stimme, doch da fängt sie schon wieder zu lachen an. Ich warte kurz und sie entschuldigt sich grinsend. "Ich-", setze ich an, doch sie kann einen nächsten Lachflash nicht unterdrücken. Ich setze meinen "Willst-du-mich-verarschen-Blick" auf und sie atmet tief durch und versucht sich wieder einzukriegen. Langsam beruhigt sie sich und sieht mich dann ernst an. "Tut mir leid, Marie..", sagt sie schuldbewusst und beißt dabei auf ihre Unterlippe. "Schon okei, ist ja auch irgendwie lustig, die Situation.", sage ich lächelnd.
"Aber auch nur irgendwie..", erwidert Ana.
Ich seufze. Irgendwie.. Irgendwie ist das richtige Wort. Irgendwie ist mein Leben gerade wie eine Achterbahn. Es geht mal rauf und mal runter. Jetzt gerade sind die kleinen bunten Waggons seehr tief unten. Ich frage mich nur, ob sie überhaupt genug Schwung haben, um jemals wieder hinaufzusteigen..?
Da springt Ariana auf einmal auf. Ich schaue sie erschrocken an. Sie fasst sich an den Kopf und fragt: "Wieso bin ich da nicht gleich drauf gekommen?" Mein Gesicht muss wohl ein einziges Fragezeichen sein, denn sie erklärt: "Ich weiß, wo du schlafen kannst!"
"Wirklich?" Mein Herz rast. Ich muss nicht auf der Straße pennen!
"Weißt du, wir haben einen Schrebergarten etwas außerhalb. Ich habe den Schlüssel dafür und meine Eltern schauen da nicht so oft vorbei.. Ich meine, das Gartenhäuschen ist zwar klein, aber besser als nichts, oder?"

ich will auch mal ein Kapitel, du homo :D ♥
ReplyDeletewird gemacht ;*
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