Tuesday, December 27, 2011

Kapitel 24 :)

"We found love in a hopeless place...", tönt es aus den Lautsprechern von Anas Iphone. Ich seufze. Selbst Rihanna hat es noch nicht gecheckt. Jungs sind kleine Mistkerle, ohne Ausnahme. 
Ariana schnappt sich ihr Handy, drückt auf den grünen Knopf und sagt: "Ja?" Sie steht auf und läuft umher. Ich muss grinsen. Die Angewohnheit habe ich auch. Während sie telefoniert, schaue ich mir kurz mein eigenes Handy an. 27  verpasste Anrufe?! Neun davon sind von Robyn, die restlichen alle von Raphael. Außerdem habe ich noch 16 ungelesene Nachrichten, die alle in etwa so lauten: "Schatz geh bitte an dein Handy. Lass es mich erklären! Bitte.. Ich liebe dich. Raphi <3"
Ich schalte mein Handy aus und lege es neben mich, als Ana wieder zu mir kommt. "Es war mein Vater. Er sagt, ich soll heimkommen.." Sie runzelt die Stirn und fragt: "Hast du schon einen Plan für heute Nacht? Ich meine, du kannst ja schlecht hier pennen."
"Ich weiß nicht.. Ich werde mir wohl oder übel irgendwo hier draußen einen Schlafplatz suchen müssen.."
Sie reißt entsetzt die Augen auf. "Sag mal spinnst du? Weißt du eigentlich, was da alles passieren kann? Nein, ich lasse dich sicher nicht hier in der Kälte übernachten! Du kommst mit zu mir nach Hause."
"Ana, ich glaube nicht, dass deine Eltern.." "Ach scheiß doch auf meine Eltern Marie! Ich lasse dich nicht alleine hier draußen und basta." Sie greift meine Hand und zieht mich hoch. Dann holt sie eine Haarklammer aus ihrer Tasche und steckt mir eine lose Strähne fest. 
Ariana wohnt in einem Apartment, dass sie sich mit ihren Eltern und ihrem 17-jährigen Bruder Luca teilt. Es ist zwar relativ klein, aber dennoch gemütlich und sehr süß eingerichtet. Ihr Zimmer ist in etwa so groß wie Raphis, aber sie hat nur ein Einzelbett. Deshalb haben sie und ihr Bruder für mich eine Matratze in den Raum gelegt und dann mit vielen Decken und tausenden Kissen ganz schön gemütlich gemacht. Luca ist echt nett. Er lächelt mich immer so süß an.
Arianas Eltern waren nicht sonderlich begeistert von der Idee, einer Obdachlosen eine Unterkunft anzubieten, doch Ana kann hervorragend argumentieren und schon nach 5 Minuten war alles gebongt.




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Für meinen Papa, weil er immer für mich da ist x3

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